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Wie weit geht ein Mensch aus Liebe? Ist er bereit, sich quälen und verstümmeln zu lassen, sich aufzulösen oder sein Geschlecht zu wechseln, um sich in den anderen zu verwandeln? Wie weit geht ein Mensch, der unbeschränkte Macht über andere besitzt und dabei selbst von einer unerfüllten Sehnsucht gepeinigt wird? Wie sehr sind wir uns selbst gewiss, wenn wir einander unwiderruflich ausgesetzt sind? Sarah Kane stellt diese Fragen in ihrem dritten Theaterstück mit der von ihr gewohnten unerbittlichen Dringlichkeit und schafft damit eine zeitlose Studie der menschlichen Existenz.

 

Das Theaterprojekt setzt sich zum dritten Mal mit dieser Autorin auseinander und wagt erneut eine ästhetische Gratwanderung damit. Sarah Kanes konsequente Darstellung menschlicher Extremsituationen gipfelt in diesem Text in einer scheinbar unlösbaren Spirale aus Grausamkeit und Sadismus, aber wie immer in ihren Arbeiten steht dahinter die Frage nach unbedingter Liebe.

 

Sechs Personen treffen aufeinander, verwandeln sich einander an und lösen sich ineinander auf. In einer namenlosen Anstalt, die im Nirgendwo verortet bleibt, findet ein tragisches Experiment existenzieller Nöte und Sehnsüchte statt.