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Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben ....
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Rodrigo García wurde 1964 in Buenos Aires geboren. Er arbeitete als Bote, Schlachter, Gemüsehändler und in der Werbebranche, bevor er sich dem Theater zuwandte. 1984, ein Jahr nach dem Ende der Militärdiktatur, verließ er Argentinien und ging nach Spanien, wo er sein eigenes Ensemble gründete: “La Carnicería Teatro” (carnicería, spanisch: Fleischerei), mit dem er seine Stücke entwickelte und aufführte. Seine Texte tragen Titel wie „ Ich habe einen Spaten bei Ikea gekauft, um mein Grab zu schaufeln“ oder eben „Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch“.

 

Seine Darsteller wälzen sich häufig in Bier, Ketchup, Mehl und Rasierschaum, es ist ohrenbetäubend laut auf der Szene und Video und Live-Elektronik sind seiner Bühnensprache wie selbstverständlich eingeschrieben. Mit seiner radikalen, körperbetonten und manchmal brutalen Ästhetik beschreibt er den obszönen Widerspruch zwischen der saturierten westlichen Welt und den entblößten Regionen unseres Planeten, der zu immer auswegloseren Konfrontationen führt.

 

"Eine Hälfte meines Lebens habe ich in einem Land verbracht, wo es nicht genügend zu essen gab. Die andere Hälfte dort, wo alles im Überfluss da ist und vom Überfluss entwertet wird.“ (Rodrigo García).